Zugegeben, „Somatic Art“ klingt etwas exotisch. Aber es ist nichts anderes, als den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und diese Empfindung anschließend kreativ auszudrücken. Ohne es zu bezeichnen, haben Sie das vielleicht ja schon öfter gemacht: Wenn Sie etwa nach einer Atemmeditationen einen Text über diese Erfahrung schreiben oder wenn Sie intuitiv malen, also einfach einen Stift nehmen und der Hand frei das Zeichnen überlassen oder auch wenn Sie bewusst tanzen und sich so bewegen, wie es sich stimmig anfühlt.
Kombiniert man die beiden nun mit einer bestimmten Methode, dann macht man sich gezielt an das Wahrnehmen und Erforschen des Körpers und drückt die dabei erlebten Empfindungen und Erfahrungen schließlich künstlerisch aus, wobei beide Prozesse angeleitet werden und sich dadurch völlig neue Perspektiven und Erkenntnisse auftun. Voilà, damit sind wir schon mittendrin in der „Somatic Art Practice“, wie ich sie bei Marina Tsartsara (https://www.somaticwellbeing.info/marina-tsartsara.html) gelernt habe und sie nun anbiete. „Somatic Art Practice“ ist ein Ansatz, der sich auf unseren physischen, geistigen und spirituellen Körper bezieht. Er kombiniert somatisches Wissen, somatische Therapie (Body-Mind-Centering, Achtsamkeit, Hakomi, prä- und perinatale Entwicklungsstadien) sowie Kunst.
Es gibt natürlich unzählige Möglichkeiten, Kunst und Körper zu verbinden, wie oben schon erwähnt, und ich kombiniere auch Verschiedenes in meinen Workshops – übrigens fließen solche Elemente aus der Kunst- und Körpertherapie auch bei meinen Schreib- und Astrologie-Workshops ein. Ich habe allerdings noch keine Methode gefunden, die uns so tiefgründig, ganzheitlich und gleichsam poetisch in unseren Körper, in unsere inneren Strukturen und Empfindungen eintauchen lässt und diese Erfahrung mit einem künstlerischen Ausdruck verbindet, wie eben jene der Somatic Art Practice. Es geht dabei um ein tiefes Verständnis, dass alles in uns und außerhalb von uns Beziehung und Verbundenheit ist und sich permanent gegenseitig beeinflusst und formt. Wenn wir die unterschiedlichen Beziehungen unserer Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen und deren jeweilige Ausdrucksformen besser verstehen lernen, unseren Körper als Verbündeten und Lehrmeister sehen, treten wir neu in Beziehung, zu uns selbst und zur Umwelt, erkennen die Muster in uns und eine Transformation darf beginnen.
Um mit Marinas Worten zu sprechen: Wir bekommen Werkzeuge an die Hand, um uns wieder mit all unseren Teilen zu verbinden, mögliche Risse achtsam in Gold zu malen und die Schönheit der Unvollkommenheit zu sehen. Je öfter wir uns in dieser Form der Körper-Wahrnehmung üben, desto selbstverständlicher wird es für uns, in unserem Körper zuhause zu sein, unsere Feinfühligkeit zu leben, Neugier und Freude zu empfinden und insgesamt mehr zu „fließen“.
Meine Workshops sind weder Kunsttherapie noch Körpertherapie, sondern sie sind eine inspirierende Selbsterfahrung mit Körperarbeit und Kunstausdruck, die uns mit einem positiven Gefühl zurücklässt. Gerade die Arbeit in Gruppen ist, wie ich aus intensiver Beschäftigung mit dem Thema Therapie weiß, besonders berührend und nachhaltig stärkend!
Je öfter wir uns darin üben, unseren Körper bewusst wahrzunehmen, desto stärker spüren wir unsere innere Stimme und trauen uns auch, ihr zu trauen!
Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, auch müssen Sie kein/e Künstler/in sein. Ganz und gar nicht. Es geht nicht um Schönheit oder Originalität, sondern um Ihren ganz persönlichen Ausdruck. Gerne baue ich auf dieser Seite Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung und aus meinem „artistic diary“ während der Ausbildung ein. Dann verlieren Sie bestimmt sämtliche Hemmungen☺










